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Anzüge. Geht das nicht irgendwie besser?

2017. Paul braucht für ein wichtiges Meeting einen Anzug. Er öffnet seinen Kleiderschrank und merkt, dass der einzige, den er dort findet noch von seinem Abiball stammt. Der ist schon fast zehn Jahre her. Er merkt, dass er das teuerstes Kleidungsstück in seinem Schrank, eigentlich nie wirklich getragen hat. Er zieht ihn also an und radelt zu seinem Meeting, wobei er merkt, wie unbequem dieses Kleidungsstück ist. Wieder zuhause angekommen erinnert er sich, dass er den leicht schwitzigen Anzug jetzt nicht mal ordentlich waschen kann. Wer hat sich denn sowas unpraktisches ausgedacht? Er beschließt, dass dieses 100 Jahre alte Kleidungsstück dringend ein Update ins 21. Jahrhundert braucht. Wäre es nicht möglich, Anzüge aus modernen Funktionstextilien zu machen, statt wie traditionell, aus gewebter Schurwolle? Dann wären sie dehnbar, atmungsaktiv und maschinenwaschbar (und vegan!). Die Idee für Suits For Good war geboren.

Von der Jogginghose zum anzug

Die ersten Anfänge

Vom ersten Prototypen zur ersten Serie

Auf der Suche nach richtig gutem Stoff

Um Anzüge in Serie zu produzieren brauchte es den richtigen Stoff. Er sollte dehnbar und waschbar sein, aber auch lange halten und sich gut anfühlen. Und nachhaltige und faire Materialien waren natürlich auch ein Muss. Die Liste mit Ansprüchen war also lang. Mareike und Paul besuchten viele Messen, bestellten Muster ohne Ende und befühlten und testeten hunderte von Stoffen.

Am Ende entschieden sich die beiden für einen "Double-Face Interlock" aus Italien, der auf der einen Seite aus weicher Bio-Baumwolle besteht und auf der Außenseite aus knitterfreiem Recycling Q-Nova Nylon.

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Maßschneidern und Schnitt perfektionieren

Um Anzüge wirklich zu verstehen, sollte man mal ein paar gemacht haben... Denn dann merkt man recht schnell, dass sie f***ing complicated sind!

Doch Paul und Mareike ließen sich nicht entmutigen und über zwei Jahre fertigten sie mehr als zwanzig Maßanzüge, für die unterschiedlichsten Körperformen an, um diese hohe Kunst besser zu verstehen. Hochzeiten und Manager wurden ausgestattet, aber auch Heavy Metal Musiker und Kampfsportler.

Mit jedem Maßanzug, konnte der Schnitt optimiert werden. Auf dieser Basis wurde unser Größensystem entwickelt.

Bock auf Maßanzug? Hier lang!

Crowdfunding Kampagne

Nachdem Stoff, Schnitt und Lieferanten gefunden wurden, fehlten nur noch zwei Dinge: Kohle für die erste Produktion und ein Markttest. Denn Produkte die niemand will, sind Quatsch.

Und so startet im November 2020 die Crowdfunding Kampagne für Suits For Good bei Startnext. Innerhalb von zwei Monaten konnten 25.000€ durch Vorbestellungen gesammelt werden. Die Produktion konnte losgehen.

Das Crowdfunding Video wurde gemeinsam mit den Künstler*innen von Katapult Berlin produziert, um zu zeigen welche Bewegungsfreiheit unser Anzug ermöglicht.

Zum Crowdfunding auf Startnext